Was uns verbindet

Der Deutsche Bundestag hat seit 1978 fünf überparteiliche Gedenkstiftungen errichtet.

Sie erinnern an herausragende historische Persönlichkeiten, die in der Politik des 19. und 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle gespielt haben: Otto von Bismarck, Friedrich Ebert, Konrad Adenauer, Theodor Heuss und Willy Brandt.

Die Politikergedenkstiftungen haben ihren Sitz an Orten, die eng mit dem Leben dieser Persönlichkeiten verbunden sind. Unter dem gemeinsamen Motto „Biografien erzählen – Geschichte entdecken“ präsentieren sie Ausstellungen, die über den Lebensweg, das politische Denken und Wirken sowie das historische Erbe dieser Staatsmänner vor dem Hintergrund der jeweiligen geschichtlichen Epoche informieren.

Die Ausstellungen verstehen sich als Lernorte der Geschichte. Museumspädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Sonderausstellungen, Seminare, Vorträge, Zeitzeugengespräche und Podiumsdiskussionen bieten allen Interessierten ein vielfältiges Programm der historisch-politischen Bildung. Die Stiftungen betreiben darüber hinaus historische Forschung, führen wissenschaftliche Tagungen durch und geben Publikationsreihen heraus. Ihre Archive und Fachbibliotheken stehen Nutzern zur Verfügung.

Die Arbeit der Politikergedenkstiftungen trägt dazu bei, die Kenntnisse über die Geschichte Deutschlands und Europas im 19. und 20. Jahrhundert zu erweitern und zu vertiefen.

Die Bundesstiftungen werden finanziert aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).